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Weiterbildung per Kredit finanzieren: Die Zinslage spricht dafür

Weiterbildung per Kredit finanzieren

Der Nutzen von beruflichen Weiterbildungen ist unbestritten. Dennoch kostet die Zusatzqualifikation gutes Geld. Da es sich dabei um eine Investition in die Zukunft handelt, ist es nur legitim, den aktuell günstigen Zinsmarkt auszunutzen.

Kredite bleiben günstig – Verbraucher profitieren

Weiterbildung per Kredit finanzieren Bei den wichtigsten Maßnahmen für eine erfolgreiche Karriere ist natürlich auch die Fortbildung aufgelistet. Die Kompetenzerweiterung schafft die Basis für höhere Aufgaben, diese wiederum werden mit höherem Gehalt belohnt.

Es ist deswegen naheliegend, sich bei der Finanzierung der Weiterbildung eines Kredits zu bedienen. Die aktuelle Lage am Zinsmarkt kommt da äußerst gelegen: Erst im April wurde entschieden, dass der Leitzins auf dem Rekordtief von 0 Prozent bleibt. Da diese Verhältnisse nicht erst seit gestern vorherrschen, haben die Banken die niedrigen Zinsen bereits an ihre Kunden weitergegeben. Sparguthaben vermehrt sich kaum noch, doch dafür sind Kredite so günstig wie nie zuvor. Wirft man einen Blick auf die aktuellen Kreditangebote, zeigt sich die Dimension des Zinsverfalls: Kleine Kredite sind bereits ab 0,99 Prozent möglich, auch bei höheren Beträgen wird es selten teurer als 2,49 Prozent.

Breite Spanne bei den Weiterbildungskosten

Es macht also selbst dann Sinn, den Kreditmarkt auszunutzen, wenn das Geld zur Finanzierung der Weiterbildung eigentlich vorhanden ist. Denn da Sparen kaum noch möglich ist, kommt der Liquidität eine umso höhere Bedeutung zu. Diese kann mithilfe von Krediten geschont werden; im Anschluss an die Weiterbildung kann der Kredit (im Optimalfall nach einer Gehaltserhöhung) also zu fairen Konditionen getilgt werden.

Bleibt die Frage, wie hoch der Kredit überhaupt sein muss. Bei den Weiterbildungskosten zeigen sich große Unterschiede: So kostet ein nebenberufliches Studium an einer Privatuni mehrere hundert Euro im Monat, über drei Jahre also über 10.000 Euro, während einzelne Seminare für deutlich weniger Geld besucht werden können.

Der Weg zur Kompetenzerweiterung ist damit sehr individuell. Kurze Fortbildungskurse bieten die Gelegenheit, das Fachwissen gezielt zu vertiefen; das ist empfehlenswert, falls die eingeschlagene Richtung beibehalten werden soll, jedoch weitere Skills benötigt werden. Ein vollständiges Studium neben dem Beruf ist dementsprechend die Königsdisziplin, sowohl was das Geld als auch was den zeitlichen Aufwand betrifft. Als Belohnung dafür winkt jedoch ein echter Karrieresprung, der ganz neue Möglichkeiten eröffnet.

Die Weiterbildungskosten können übrigens vollständig steuerlich geltend gemacht werden; selbst Faktoren wie Fahrtkosten und Arbeitsmaterial fallen unter diese Regelung. Der Fiskus beteiligt sich damit an der Karriere und auch das sollte ausgenutzt werden.

Bild: ©istock.com/shironosov

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