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Geschäftskonto: Was man beachten sollte

Geschäftskonto für Selbstständige

Das Job-Deutschland der letzten Jahre erlebt einen immer stärker werdenden Umbruch: Viele Angestellte wollen raus aus der typisch deutschen 40-Stunden-Plus-Gesellschaft, sehen ihre Arbeit vielleicht sogar als Killerjob. Immer mehr Leute machen sich infolge dessen selbstständig und gründen ein eigenes Gewerbe als FreiberuflerIn oder (Klein-)UnternehmerIn. Ein lobenswerter Schritt, bei dem neben den vielen zu erfüllenden Aufgaben aber die Basics nicht vergessen werden dürfen. Beispielsweise die Wahl eines passenden Geschäftskontos.

Und das ist unbedingt nötig.

Geschäftskonto für SelbstständigeEs mag vielleicht in der Anfangszeit noch ausreichen, zunächst alle finanziellen Aspekte mit dem Privatkonto zu regeln, sind die erzielten Einnahmen außerhalb einer Unternehmensrechtsform ohnehin zum größten Teil Privatvermögen. Wer den Überblick behält oder generell nicht viele Zahlungsvorgänge hat, fährt damit sicher. Wenn die Zahl der Transaktionen aber steigt und es daran geht, die Einnahmen und Ausgaben des Geschäftsjahres beim Finanzamt oder Steuerberater vorzuzeigen und nachzuweisen, geht der Plan nicht mehr auf. Es wird äußerst unübersichtlich, vor allem dann, wenn im Bereich Buchhaltung nicht von Anfang an auf eine saubere Trennung und Ordnung geachtet wurde. Punktum: Ein Geschäftskonto sollte in jedem Fall eingerichtet werden.

Aber worauf ist dann zu achten?

Wer ein Geschäftskonto eröffnen möchte, sollte auf so einiges achten. Die richtige Bank, das richtige Kontomodell, optimale Gebühren, eventuell entgegenkommende Dispo-Konditionen, um nur die wichtigsten Punkte zu sammeln. Bei der Bank geht es darum, einen Partner zu finden, der auch über das Finanzielle hinaus stark ist. Je nach Wunsch kann das eine klassische Sparkasse sein, oder aber auch etwas Außergewöhnlicheres wie eine der ethischen Banken (die ihr Kapital ausschließlich für das Wohl der Menschheit, Gesellschaft und Umwelt einsetzen – beispielsweise die Ethikbank).

Dann sollte man natürlich checken, ob es spezielle Geschäftskonten gibt, anstelle das nächstbeste Girokonto zu wählen. Was die Gebühren angeht, gibt es natürlich viele Konten mit Gebühren (die sich bei konkreten Nachweisen von der Steuer absetzen lassen), in Ausnahmefällen kann man vielleicht aber auch ein Konto ohne Gebühren finden. Und da es in der Gründungsphase eher zu Verlusten als zu Gewinnen kommt, ist es sinnvoll, die Dispo-Konditionen zu studieren, um einen optimalen Rahmen und Zins abzuschließen. Wird dies alles beachtet, kann man schon davon ausgehen, dass man beim Geschäftskonto alles richtig gemacht hat. Natürlich gibt es aber auch weitere Faktoren: Etwa, ob es eine Filialbank sein muss oder eine Online-Bank reicht. Nicht weniger wichtig: die Zins-Lage bei vielleicht zukünftig vakanten Krediten.

Bild: © istock.com/Choreograph

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