Flexible Arbeitszeitmodelle

Um gute Mitarbeiter in der Firma zu halten, müssen Unternehmen Anreize schaffen. Ein Punkt, der vielen Arbeitnehmern wichtig ist, sind flexible Arbeitszeiten. Doch welche Möglichkeiten gibt es und welches Modell eignet sich für Ihr Unternehmen?

Gleitzeit

Flexible ArbeitszeitmodelleBei der Gleitzeit können die Mitarbeiter frei wählen, wann sie mit der Arbeit beginnen, solange sie ihre Kernarbeitszeit (in der Regel acht Stunden pro Tag) erfüllen. Viele Firmen legen einen Rahmen fest, der zum Beispiel bestimmt, dass die Mitarbeiter bis spätestens 09:30 Uhr im Büro sein müssen. Für Produktionsbetriebe ist das Gleitzeitmodell in den meisten Fällen nicht umsetzbar, denn hier arbeiten die Angestellten in Schichten, um die verschiedenen Liefertermine einhalten zu können.

Teilzeit

Das Teilzeitmodell bietet eine verkürzte Arbeitszeit, sodass die Angestellten zum Beispiel den Nachmittag frei haben. Dieses Modell ist besonders für Eltern interessant, deren Kinder vormittags in die Kita oder Schule gehen und die nachmittags zu Hause sind. Durch das Teilzeitmodell ist es aber auch möglich, nur vier Tage in der Woche zu arbeiten. Arbeitnehmer sollten sich jedoch bewusst sein, dass damit auch eine Kürzung des Gehalts verbunden ist.

Homeoffice

Das Arbeiten von zu Hause wird immer beliebter, denn es ermöglicht den Angestellten viel Flexibilität. Termine wie Arztbesuche können tagsüber wahrgenommen werden und wenn das Kind krank ist, hat man die Möglichkeit, es zu versorgen. Die Arbeitszeiterfassung kann einfach über Tools wie zum Beispiel CheroKey erfolgen, so kann der Arbeitgeber nachvollziehen, wie viel Zeit seine Mitarbeiter für welche Projekte aufwenden. Arbeiten im Homeoffice eignet sich jedoch nicht für jeden Arbeitnehmer, einige Menschen brauchen ihr Arbeitsumfeld, um produktiv zu sein. Außerdem ist es natürlich Voraussetzung, dass die Arbeit außerhalb des Büros nur mithilfe von Laptop und Handy erledigt werden kann.

Vertrauensarbeitszeit

Bei der Vertrauensarbeitszeit verlässt sich der Arbeitgeber darauf, dass seine Mitarbeiter ihre Arbeit fristgerecht erledigen. Eine Zeiterfassung der geleisteten Arbeitsstunden ist in der Regel nicht vorgesehen. Für dieses Modell müssen Angestellte deshalb ein hohes Maß an Disziplin mitbringen und eigenverantwortlich arbeiten können. Gleichzeitig besteht die Gefahr, zu viel zu arbeiten, wenn keine Kernarbeitszeiten vorhanden sind. Unternehmen müssen ihren Mitarbeitern sehr viel Vertrauen entgegen bringen und in einigen Branchen ist es erforderlich die Zeit zu erfassen, wie zum Beispiel bei Betrieben, die den Mindestlohn zahlen.


Bild: © istock.com/Geber86

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